Neue Klimasteuern treffen vor allem sozial Schwache und vernichten Arbeitsplätze

„Deutschland ist das einzige Land, das gleichzeitig aus Kohle und Atom aussteigt“ (Bundesumweltministerin S. Schulze, SPD)

 

Die Grünen haben sich im Bundesrat auf ganzer Linie durchgesetzt und das ohnehin schon inakzektable „Klimapaket“ der Bundesregierung massiv verschärft.  Während die GroKo ab 2021 die Mineralölsteuer zunächst um 3 Cent pro Liter erhöhen wollte, dürfen die Bürger jetzt mehr als doppelt so hohe Steuern erwarten, wie das Center Automotive Research (CAR) errechnet hat:

2021: Benzin plus 8,1 Cent pro Liter, Diesel plus 9,2 Cent pro Liter
2022: Benzin plus 9,7 Cent, Diesel plus 11 Cent
2023: Benzin plus 11,4 Cent, Diesel plus 12,8 Cent
2024: Benzin plus 14,6 Cent, Diesel plus 16,5 Cent
2025: Benzin plus 17, 9 Cent, Diesel plus 20,2 Cent.

Hinzu kommen starke Erhöhungen der Kfz-Steuer für Neuzulassungen ab 2021. Die massivste Steuererhöhung seit 2006 durch die horrende Verteuerung von Benzin, Diesel und Heizöl trifft alle Verbraucher, da kein Produkt und keine Dienstleistung ohne diese Energiekosten auskommt. Die im Gegenzug geplante Erhöhung der Pendlerpauschale auf 35 Cent pro Kilometer bietet keine Kompensation, da damit nicht einmal der frühere Wert von 40 Cent pro Kilometer aus dem Jahre 2003 erreicht wird. Für die meisten Rentner und alle sozial Schwachen, die keine Steuern zahlen, spielt die Pendlerpauschale ohnehin keine Rolle.

Weder der zwischen Union und SPD geschlossene Koalitionsvertrag, noch die Wahlprogramme von CDU oder CSU sehen die jetzt beschlossenen Steuererhöhungen vor. Stattdessen ist im Koalitionsvertrag folgender Satz auf Seite 54 zu lesen: „Wir werden die Steuerbelastung der Bürger nicht erhöhen.“ Versprochen und gebrochen: Ausgerechnet in einer beginnenden Wirtschaftskrise werden die Steuern jetzt massiv erhöht und das angesichts der höchsten Abgabenlasten aller Zeiten!

Aber leider fügt sich auch diese Maßnahme, die sich in keinster Weise auf das Weltklima auswirken wird, nahtlos in andere Projekte zur systematischen Deindustrialisierung und Verarmung Deutschlands ein, wie der Journalist Alexander Wendt vor einigen Tagen feststellte:

„‘Deutschland ist das einzige Land, das gleichzeitig aus Kohle und Atom aussteigt‚. Deutschland tut also etwas, was aus Vernunftgründen kein anderes Land tut. ‚Das wird auch international anerkannt‚. Wenn Sie diese beide Aussagen in einem Tweet unterbringen und keinen Gedanken darauf verschwenden, warum die anderen Staaten, die das so sehr anerkennen, selbst nicht nachmachen – dann heißen Sie wahrscheinlich Svenja Schulze und sitzen für eine 12-Prozent Partei, die von 88 Prozent der Arbeiter nicht gewählt wird, im Bundeskabinett.

Es ist übrigens an der Zeit, den Bundesadler an der Wand des Parlaments durch einen Dodo zu ersetzen.“

Dr. Thomas Jahn

 

Wissenschaft widerlegt Klimahysterie

Studie der Universität Mainz belegt eine langfristige Temperaturabkühlung.

 

Der Winter 2006/2007 war ungewöhnlich mild. Daraufhin brach in Deutschland die erste Klimahysterie, angeführt von Angela Merkel und Sigmar Gabriel aus.  Im Mai 2007 durfte ich im Mitgliedermagazin der Jungen Union Bayern, „Der Bajuware“ dagegen halten und diesen pointierten Artikel verfassen, in dem ich darauf hinwies, dass die globale Durchschnittstemperatur im Mittelalter deutlich höher war als heute. Tatsächlich war dieser interessante Umstand noch Anfang der 90er Jahre sogar Bestandteil der ersten beiden IPCC-Berichte (Intergovernmental Panel of Climate Change), doch 1999 legte der US-amerikanische Geophysiker Michael Mann eine Studie vor, deren globale Temperaturentwicklung seit dem Jahr 1000 einem liegenden Hockeyschläger glich. Manns Temperaturkurve, die seit dem Jahr 1000 ziemlich gleichmäßig verläuft, steigt Anfang des 20. Jahrhunderts plötzlich steil an und gleicht somit am Ende einem Hockeyschläger.

Michael Mann unterlag im September 2019 vor dem höchsten Gericht des kanadischen Bundesstaats British Columbia, weil er sich geweigert hatte, die Rohdaten seiner Studie zu präsentieren, um seine Hockeyschläger-Annahme zu belegen, der Temperaturverlauf sei vor dem industriellen Zeitalter relativ konstant gewesen. Somit liegen für die Theorie der Hockeyschlägerkurve bis heute keinerlei wissenschaftlichen Belege vor.

Die Hockeyschläger­kurve wurde auch in einer Studie der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz widerlegt. Die Studie belegt, dass es im Hochmittelalter deutlich wärmer war als heute und dass sich das Klima in Nordeuropa in den letzten 2000 Jahren abgekühlt hat. In der Studie werden die Resultate von Jahresringdichtemessungen von fossilen ­Kieferbäumen zu einer Zeitreihe zurück bis ins Jahr 138 v. Chr. geführt.  Diese Rekonstruktion belegt nun mit hoher Auflösung die Temperaturbedingungen vor 2000 und vor 1000 Jahren, nämlich die mittelalterliche Warmzeit, aber auch die Kältephasen davor, zur Zeit der Völkerwanderung und danach zur späteren kleinen Eiszeit zwischen 1350 und 1750.

Die Forscher konnten anhand der Baumjahresringe auch einen langfristigen Abkühlungstrend präzise ­berechnen. Den Berechnungen zufolge habe sich die globale Temperatur seit Christi Geburt pro Jahrtausend um minus 0,3 Grad abgekühlt. Die Studie finden Sie hier: http://www.uni-mainz.de/presse/52594.php

Warum sind die Erkenntnisse der Johannes-Gutenberg-Universität für die Klimaforschung so bedeutsam?

Die Studie liefert wichtige Belege dafür, dass eine Korrelationen zwischen dem Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre und der globalen Temperaturentwicklung nicht existiert. Wäre es anders, müsste man im vorindustriellen Zeitalter auf wesentlich niedrigere Globaltemperaturen stoßen. Die Studie der Johannes-Gutenberg-Universität belegt also auch die zentrale Aussage in meinem Artikel aus dem Jahr 2007.

 

 

Klimahysterie: Eine geplante Agenda

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Quelle: Tagesschau 2019

 

Auch am heutigen Freitag marschiert wieder die grüne Klimajugend durch deutsche Städte und lässt alle vernunftbegabten Bürger erstaunt zurück. Ohne die zahllosen Fragen über Ursachen und Wirkungszusammenhänge des seit Entstehung der Erde sich ständig wandelnden Klimas auch nur anzuschneiden, zeigt allein die obige, immerhin von tagesschau.de verbreitete Graphik eindrucksvoll, dass der in den vergangenen 28 Jahren in Deutschland und der Europäischen Union reduzierte Ausstoß von Kohlendioxid, durch die exorbitanten Steigerungen in China und Indien um ein Vielfaches kompensiert wurde. Selbst wenn die EU am heutigen Tag die anthropogene Produktion von Kohlendioxid mit einem Schlag einstellen würde, könnten ohne China, Indien und die USA überhaupt keine Einspar-Effekte erzielt werden. Oder um es kurz zu machen: Deutschland und die EU haben überhaupt keinen nennenswerten Einfluss auf den weltweiten Kohlendioxidausstoß. Warum demonstriert die grünlinke Klimajugend dann eigentlich nicht vor der chinesischen Botschaft, sondern immer nur gegen die eigene Industrie?

Die Antwort auf diese Frage gaben schon vor einigen Monaten die Journalisten Dirk Schwarzenberg und Alexander Wendt in einem mehr als lesenswerten Artikel auf dem Internetblog „Publico“: https://www.publicomag.com/2019/05/publico-dossier-die-psychologie-des-gruenen-erfolgs/

Wendt und Scharzenberg erwähnten zurecht den gefährlichen Propaganda-Gleichklang von „Astroturfing“, „Framing“ und den Einsatz des sogenannten „Overton Windows“.

„Astroturf“ ist eigentlich der amerikanische Begriff für Kunst- oder Roll-Rasen. Im PR-Wesen versteht man darunter eine scheinbar aus dem Nichts kommende Bürger- oder Graswurzelbewegung, die aber in Wahrheit von langer Hand vorbereitet und zentral gesteuert ist. Die Geschichte über das kaum zufällige Auftauchen der „Klima-Ikone“ Thunberg dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein und war der Auftakt für die von grünen NGOs eingeleitete Schulstreik-Kampagne, die aber ohne „Framing“ im Sande verlaufen wäre.

„Framing“ (zu deutsch: Rahmen) ist eine Medientechnik, die für den richtigen Deutungsrahmen sorgt. Objektiv völlig uninteressante Vorkommnisse werden zum bedeutsamen Ereignis aufgeblasen. Kritische Stimmen werden gezielt ausgeblendet. Ein Mythos wird kreiert, dem sich keiner mehr entziehen kann. Und wenn doch, sorgt das richtige Framing auch für die passenden Diffamierungen, wie z. B. „Rechtspopulist“ oder „Klimaleugner“.

Der gezielte Einsatz von „Astroturfing“ und „Framing“ wiederum beeinflusst das sogenannte „Overton-Window.“ Den Begriff des „Wahrnehmungsfensters“ prägte der amerikanische Politikwissenschaftler Joseph P. Overton (1960 -2003). Nach seinem Modell existiert ein Fenster der Wahrnehmung für gesellschaftliche Themen, das jedenfalls für die große Bevölkerungsmehrheit definiert, was als akzeptabel, umkämpft und außenseiterisch gilt. Das „Overton-Window“ beschreibt ein ähnliches Phänomen wie Noelle-Neumanns „Schweigespirale“. Wer einer bestimmten Mainstream-Meinung ablehnend gegenüber steht, begibt sich leicht ins soziale Abseits. Also schweigt man lieber oder stimmt vordergründig zu.

Inzwischen werden die Töne der „Klima-Lobby“ allerdings immer schriller. Hatten wir gestern noch eine „Klima-Krise“, ist mittlerweile der Notfall-Modus mit dem europaweit ausgerufenen Klima-Notstand erreicht. Die Zielsetzung ist klar:

Nach dem Motto, „Not kennt kein Gebot“ geht es in Wahrheit nicht um Umweltschutz, sondern um linke Systemüberwindung. Und das für Machtausübung hinderliche System sind eben Demokratie und Rechtsstaat bzw. die für Umsetzung des großen Klimaplans nervigen Grundrechte des Individuums.

Hoffen wir inständig, dass sich das aktuelle Panik-Konzept nicht mehr steigern lässt und eine kritische Masse von Menschen die propagandistischen Hintergründe und die wahren Ziele der nicht zufällig entfachten Klimahysterie endlich begreift.