Klimahysterie: Eine geplante Agenda

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Quelle: Tagesschau 2019

 

Auch am heutigen Freitag marschiert wieder die grüne Klimajugend durch deutsche Städte und lässt alle vernunftbegabten Bürger erstaunt zurück. Ohne die zahllosen Fragen über Ursachen und Wirkungszusammenhänge des seit Entstehung der Erde sich ständig wandelnden Klimas auch nur anzuschneiden, zeigt allein die obige, immerhin von tagesschau.de verbreitete Graphik eindrucksvoll, dass der in den vergangenen 28 Jahren in Deutschland und der Europäischen Union reduzierte Ausstoß von Kohlendioxid, durch die exorbitanten Steigerungen in China und Indien um ein Vielfaches kompensiert wurde. Selbst wenn die EU am heutigen Tag die anthropogene Produktion von Kohlendioxid mit einem Schlag einstellen würde, könnten ohne China, Indien und die USA überhaupt keine Einspar-Effekte erzielt werden. Oder um es kurz zu machen: Deutschland und die EU haben überhaupt keinen nennenswerten Einfluss auf den weltweiten Kohlendioxidausstoß. Warum demonstriert die grünlinke Klimajugend dann eigentlich nicht vor der chinesischen Botschaft, sondern immer nur gegen die eigene Industrie?

Die Antwort auf diese Frage gaben schon vor einigen Monaten die Journalisten Dirk Schwarzenberg und Alexander Wendt in einem mehr als lesenswerten Artikel auf dem Internetblog „Publico“: https://www.publicomag.com/2019/05/publico-dossier-die-psychologie-des-gruenen-erfolgs/

Wendt und Scharzenberg erwähnten zurecht den gefährlichen Propaganda-Gleichklang von „Astroturfing“, „Framing“ und den Einsatz des sogenannten „Overton Windows“.

„Astroturf“ ist eigentlich der amerikanische Begriff für Kunst- oder Roll-Rasen. Im PR-Wesen versteht man darunter eine scheinbar aus dem Nichts kommende Bürger- oder Graswurzelbewegung, die aber in Wahrheit von langer Hand vorbereitet und zentral gesteuert ist. Die Geschichte über das kaum zufällige Auftauchen der „Klima-Ikone“ Thunberg dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein und war der Auftakt für die von grünen NGOs eingeleitete Schulstreik-Kampagne, die aber ohne „Framing“ im Sande verlaufen wäre.

„Framing“ (zu deutsch: Rahmen) ist eine Medientechnik, die für den richtigen Deutungsrahmen sorgt. Objektiv völlig uninteressante Vorkommnisse werden zum bedeutsamen Ereignis aufgeblasen. Kritische Stimmen werden gezielt ausgeblendet. Ein Mythos wird kreiert, dem sich keiner mehr entziehen kann. Und wenn doch, sorgt das richtige Framing auch für die passenden Diffamierungen, wie z. B. „Rechtspopulist“ oder „Klimaleugner“.

Der gezielte Einsatz von „Astroturfing“ und „Framing“ wiederum beeinflusst das sogenannte „Overton-Window.“ Den Begriff des „Wahrnehmungsfensters“ prägte der amerikanische Politikwissenschaftler Joseph P. Overton (1960 -2003). Nach seinem Modell existiert ein Fenster der Wahrnehmung für gesellschaftliche Themen, das jedenfalls für die große Bevölkerungsmehrheit definiert, was als akzeptabel, umkämpft und außenseiterisch gilt. Das „Overton-Window“ beschreibt ein ähnliches Phänomen wie Noelle-Neumanns „Schweigespirale“. Wer einer bestimmten Mainstream-Meinung ablehnend gegenüber steht, begibt sich leicht ins soziale Abseits. Also schweigt man lieber oder stimmt vordergründig zu.

Inzwischen werden die Töne der „Klima-Lobby“ allerdings immer schriller. Hatten wir gestern noch eine „Klima-Krise“, ist mittlerweile der Notfall-Modus mit dem europaweit ausgerufenen Klima-Notstand erreicht. Die Zielsetzung ist klar:

Nach dem Motto, „Not kennt kein Gebot“ geht es in Wahrheit nicht um Umweltschutz, sondern um linke Systemüberwindung. Und das für Machtausübung hinderliche System sind eben Demokratie und Rechtsstaat bzw. die für Umsetzung des großen Klimaplans nervigen Grundrechte des Individuums.

Hoffen wir inständig, dass sich das aktuelle Panik-Konzept nicht mehr steigern lässt und eine kritische Masse von Menschen die propagandistischen Hintergründe und die wahren Ziele der nicht zufällig entfachten Klimahysterie endlich begreift.

 

 

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